Posts mit dem Label Humor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Humor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
9. März 2016
Grimme-Preis für Jan Böhmermanns Satire Varoufake
Varoufake - Die herrliche Satire über den Medienrummel, der letztes Jahr um einen griechischen Mittelfinger wirbelte, hat mich damals bereits begeistert. Nun erhielt Jan Böhmermann dafür den renommierten Grimme Preis. Ich gratuliere und freue mich darüber!
19. Januar 2016
Jeder protestiert auf seine Weise
Griechenland muss sparen. Es muss Geld auftreiben. Es soll Auflagen seiner Kreditgeber und damit verbandelter Institutionen erfüllen. Das nimmt Formen an, die mehr oder weniger sinnvoll sind und teils die Richtigen, öfter aber wohl die Falschen treffen. Entsprechend groß ist das Aufbegehren in Griechenland. Momentan sind zahlreiche Streiks und Protestkundgebungen angesagt.
Und entsprechend bissig sind die Kommentare, wenn es mal wieder weniger sinnvoll bis sinnlos ist, was da so im Parlament diskutiert wird, in Regierungskreisen vor sich hin köchelt oder gerade beschlossen wird.
Wie überall - nicht nur in Griechenland - kann es nicht ausbleiben, dass manche der Protestaktionen auch wieder selbst die Falschen treffen. Ein Beispiel dafür sind Streiks, die Massenverkehrsmittel lahmlegen und Bürgern Unannehmlichkeiten machen und/oder Touristen abschrecken, was für einen bedeutenden Wirtschaftszweig des Landes alles andere als förderlich ist.
Anderen Formen des Reagierens und Aufbegehrens gelingt es unter Meidung derartiger "Risiken und Nebenwirkung" Missstände aufzuzeigen, Entscheidungsträger auf dem Holzweg bloßzustellen und den Betroffenen sowie aller Welt zumindest was zum Lachen zu geben. Dazu gehören die einzigartig witzigen griechischen Twitterstürme - sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wie ein Lauffeuer verbreitende Nachrichten und Kommentare, denen sich laufend neue zugesellen. Der aktuelle unter dem Kennwort (Hashtag) #kota_sto_Maximou wurde Berichten zufolge von einer Frau ausgelöst, die den gerade in der Villa Maximos - dem Amtssitz des griechischen Premierministers - konferierenden Chefs der Regierungs- und Oppositionspartei ein Huhn zugesellte, das sie mit den Worten "Komm, Alexi, geh rein!" auf den Weg durch den schmiedeeisernden Zaun in den Vorgarten des Premierpalasts schickte. Offenbar hieß die Henne auch Alexis wie der Regierungschef. Unter dem Hashtag #kota_sto_Maximou lassen zur Zeit die Griechen mit Humor und Sarkasmus ihrem Unmut freien Auslauf. Allmählich greifen auch andere Medien die Geschichte auf.
"Eine Henne in der Villa Maximos (=Amtssitze des griechischen Premiers) gibt es jetzt schon seit Jahren. Man nennt sie Premierminister, wie ich meine." meint Twitterer @Drakompala.
"Die Henne, die sie in die Villa Maxima geschickt haben fand ein tragisches Ende" stellte @manolishatz fest und lieferte die Illustration dazu.
Hier stellt der Twitterer des zentralen, bebilderten Tweets angesichits eines sein Verdauungsschläfchen haltenden Parlamentariers fest:
"Sucht nicht mehr nach dem Huhn. Ich habe es gegessen"
Ein ähnlicher Sturm brach auf Twitter unter dem Hashtag #kastanas los, als es mal wieder in Thessaloniki den Falschen in Form eines alten Kastanienverkäufers traf, der mit großem Polizeiaufgebot dingfest gemacht wurde, nachdem er Kunden ihr Tütchen Kastanien ohne die obligatorische Quittung ausgehändigt hatte.
>Video mit der Frau, die das Huhn in den Vorgarten der Villa Maximo setzte.
> Ähnlicher Twittersturm unter #kastanas gegen Festnahme eines Kastanienverkäufers
> Twittersturm #tyropita , ausgelöst über Studie, die besagte griechische Studentinnen verkaufen sich für etwas Essbares
Und entsprechend bissig sind die Kommentare, wenn es mal wieder weniger sinnvoll bis sinnlos ist, was da so im Parlament diskutiert wird, in Regierungskreisen vor sich hin köchelt oder gerade beschlossen wird.
Wie überall - nicht nur in Griechenland - kann es nicht ausbleiben, dass manche der Protestaktionen auch wieder selbst die Falschen treffen. Ein Beispiel dafür sind Streiks, die Massenverkehrsmittel lahmlegen und Bürgern Unannehmlichkeiten machen und/oder Touristen abschrecken, was für einen bedeutenden Wirtschaftszweig des Landes alles andere als förderlich ist.
Anderen Formen des Reagierens und Aufbegehrens gelingt es unter Meidung derartiger "Risiken und Nebenwirkung" Missstände aufzuzeigen, Entscheidungsträger auf dem Holzweg bloßzustellen und den Betroffenen sowie aller Welt zumindest was zum Lachen zu geben. Dazu gehören die einzigartig witzigen griechischen Twitterstürme - sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wie ein Lauffeuer verbreitende Nachrichten und Kommentare, denen sich laufend neue zugesellen. Der aktuelle unter dem Kennwort (Hashtag) #kota_sto_Maximou wurde Berichten zufolge von einer Frau ausgelöst, die den gerade in der Villa Maximos - dem Amtssitz des griechischen Premierministers - konferierenden Chefs der Regierungs- und Oppositionspartei ein Huhn zugesellte, das sie mit den Worten "Komm, Alexi, geh rein!" auf den Weg durch den schmiedeeisernden Zaun in den Vorgarten des Premierpalasts schickte. Offenbar hieß die Henne auch Alexis wie der Regierungschef. Unter dem Hashtag #kota_sto_Maximou lassen zur Zeit die Griechen mit Humor und Sarkasmus ihrem Unmut freien Auslauf. Allmählich greifen auch andere Medien die Geschichte auf.
"Eine Henne in der Villa Maximos (=Amtssitze des griechischen Premiers) gibt es jetzt schon seit Jahren. Man nennt sie Premierminister, wie ich meine." meint Twitterer @Drakompala.
"Die Henne, die sie in die Villa Maxima geschickt haben fand ein tragisches Ende" stellte @manolishatz fest und lieferte die Illustration dazu.
Hier stellt der Twitterer des zentralen, bebilderten Tweets angesichits eines sein Verdauungsschläfchen haltenden Parlamentariers fest:
"Sucht nicht mehr nach dem Huhn. Ich habe es gegessen"
Ein ähnlicher Sturm brach auf Twitter unter dem Hashtag #kastanas los, als es mal wieder in Thessaloniki den Falschen in Form eines alten Kastanienverkäufers traf, der mit großem Polizeiaufgebot dingfest gemacht wurde, nachdem er Kunden ihr Tütchen Kastanien ohne die obligatorische Quittung ausgehändigt hatte.
Mehr zu diesem und anderen griechischen Twitterstorms
> Weitere Momentaufnahmen vom 19. Januar 2016 (Fotos mit griechischem Text)>Video mit der Frau, die das Huhn in den Vorgarten der Villa Maximo setzte.
> Ähnlicher Twittersturm unter #kastanas gegen Festnahme eines Kastanienverkäufers
> Twittersturm #tyropita , ausgelöst über Studie, die besagte griechische Studentinnen verkaufen sich für etwas Essbares
13. Dezember 2015
#Kastanas - griechischer Twittertrend zu Polizeiaktionen, Politik ... und Kastanienverkäufern
Seit gestern macht ein neuer Twittertrend Furore unter griechischen Twitterern: #Kastanas.
Kastanas heißt auf Griechisch der Kastanienverkäufer. Um diese Jahreszeit ist er nicht wegzudenken vom griechischen Stadtbild. Für kleines Geld bietet er auf Straßen und Plätzen ein Tütchen wohlschmeckender Esskastanien feil, an dem man sich die Fänger wärmen kann, bevor man sich an den duftenden und schmackhaften frisch gerösteten Kastanien labt.
"Ich habe mich entschlossen, als Gesetzloser zu leben, als Herumtreiber und Staatsgefährder. Ich werde Kastanien verkaufen #kastanas"heißt es da zum Beispiel.
oder aber:
"Kastanienverkäufer ergebt Euch! Ihr seid umzingelt!"
kommentiert Twitterer Panos den von ihm weitergeleiteten Tweet von i-Kouk,"Er wird wohl auf der Lagarde-Liste gewesen sein, anders ist es nicht zu erklären."
der zu berichten weiß, "13 Polizisten, 2 Polizeiwagen ... für einen Kastanienverkäufer. Wahrscheinlich war es der verkleidete Dr. Doom." und auch gleich ein Bild vom massiven Polizeieinsatz liefert.
Hintergrund:
Mit großem Polizeiaufgebot war ein alter Kastanienverkäufer auf dem zentralen Aristotelesplatz in Thessaloniki dingfest gemacht worden, den man dabei beobachtet hatte, dass er für die Tütchen gerösteter Kastanien, die er verkaufte, keine Quittung ausgestellt hat, ähnlich wie es auch schon armen alten Frauen ergangen sein soll, die Kräuterbündchen oder ein wenig Gemüse aus ihrem Garten auf der Straße feilboten, so dass die Polizei ausrücken musste. Steuerhinterziehung! Ein Teil der Twittergemeinde macht sich darüber lustig, wie ein Polizeiaufgebot, das eher eines Terroranschlags als eines armen, alten Straßenhändlers würdig wäre, sich auf einen Kastanienverkäufer stürzt, während ein anderer sich ordentlich erbost und auf die Regierungspartei SYRIZA und ihren Chef Tsipras losgeht, die nichts Wichtigeres zu tun haben, als die Ärmsten der Armen in noch weitere Bedrängnis zu bringen und schließlich heißt es natürlich "Jesuis #kastanas"Quelle: Griechischsprachige Website Arouraios (= Ratte )
30. November 2015
Tyropita über alles! ...
... und (fast) alles für eine tyropita.
Witziger aktueller Twittersturm
Pita ist definitiv eine der weit verbreitetsten griechischen Spezialitäten. Der Varientenreichtum ist unendlich. Tyropita, die Käsepita, ist die beliebteste. Doch auch die gibt es in allen erdenklichen Formen: Klassisch als käsegefüllte Blätterteigtasche, doch auch im Ganzen vom Blech, als Schnecke, als Törtchen u.v.m.
Da sie nicht nur von Hausfrauen und Tavernen, sondern vor allem auch von Bäckern und Imbissbuden für wenig Geld angeboten wird, gilt sie als schnelles, preiswertes Essen schlechthin.
Wenn ich in Griechenland unterwegs bin, schätze ich diesen Snack vor allem als bequemenes Frühstück vom Bäcker. Inzwischen haben manche Bäckereien sogar eine Espressomaschine, so dass man dazu einen Cappuchino trinken kann. Ein schnelles, sättigendes und billiges Frühstück.
Doch heute rede ich aus aktuellem Anlass über Tyropita. Denn gerade hat sie auf dem Kurznachrichtendienst Twitter Furore gemacht. Jede Menge witziger Ideen und Kommentare hat ein Artikel der Times über eine Studie losgetreten, die zu dem Ergebnis kam, dass es griechische Studentinnen gibt, die sich für etwas zum Essen verkaufen. Na ja, und was ist eine klassische, beliebte und billige Mahlzeit: Eben die Tyropita. Darum lautete der Hashtag für diesen Twittersturm #tyropita.
Unter diesem Kennwort wurden (und werden z.T. noch) Überlegungen, Rezepte, Fotos uvm. gepostet, z.B:
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Und einfallsreich sind sie, die Griechen. Und Galgenhumor hilft über schwere Krisenzeiten hinweg.
> weitere Tyropitas und andere griechische Backwaren
Witziger aktueller Twittersturm
Pita ist definitiv eine der weit verbreitetsten griechischen Spezialitäten. Der Varientenreichtum ist unendlich. Tyropita, die Käsepita, ist die beliebteste. Doch auch die gibt es in allen erdenklichen Formen: Klassisch als käsegefüllte Blätterteigtasche, doch auch im Ganzen vom Blech, als Schnecke, als Törtchen u.v.m.
Da sie nicht nur von Hausfrauen und Tavernen, sondern vor allem auch von Bäckern und Imbissbuden für wenig Geld angeboten wird, gilt sie als schnelles, preiswertes Essen schlechthin.
Wenn ich in Griechenland unterwegs bin, schätze ich diesen Snack vor allem als bequemenes Frühstück vom Bäcker. Inzwischen haben manche Bäckereien sogar eine Espressomaschine, so dass man dazu einen Cappuchino trinken kann. Ein schnelles, sättigendes und billiges Frühstück.
Doch heute rede ich aus aktuellem Anlass über Tyropita. Denn gerade hat sie auf dem Kurznachrichtendienst Twitter Furore gemacht. Jede Menge witziger Ideen und Kommentare hat ein Artikel der Times über eine Studie losgetreten, die zu dem Ergebnis kam, dass es griechische Studentinnen gibt, die sich für etwas zum Essen verkaufen. Na ja, und was ist eine klassische, beliebte und billige Mahlzeit: Eben die Tyropita. Darum lautete der Hashtag für diesen Twittersturm #tyropita.
Unter diesem Kennwort wurden (und werden z.T. noch) Überlegungen, Rezepte, Fotos uvm. gepostet, z.B:
"Wenn ich mir #tyropita mit meinem eigenen Geld kaufe, gilt das als Selbstbefriedigung?"
"Wie soll ich mich jetzt morgen verhalten, wenn ich beim Bäcker eine #tyropita verlange?"Natürlich kann man in diesem Licht unter dem Hashtag #tyropita auch zu verstehen geben, dass sich jemand (z.B. ein Politiker) verkauft, wenn man einfach sagt, er esse #tyropita.
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Und einfallsreich sind sie, die Griechen. Und Galgenhumor hilft über schwere Krisenzeiten hinweg.
> weitere Tyropitas und andere griechische Backwaren
29. November 2015
Neuer Lesestoff: Arkas
So erscheinen die neueren Werke des Comicautors leider auch nicht auf Deutsch. Ältere deutsche Übersetzungen, wie beispielsweise Herrmann der Hahn sind nur noch im Antiquariat erhältlich, was natürlich schade ist.
Der Comickünstler Arkás ist ein Mysterium. Denn Arkás ist nur ein Pseudonym. Nie tritt der Künstler an die Öffentlichkeit. In Griechenland sind seine Comics sehr beliebt und in momentanen Krisenzeiten ist ihr Konsum wohl auch ein Teil Krisenbewältigung, denn sie vermögen selbst den widrigsten Umständen noch etwas lächerliches abzugewinnen. Und wenn es da heißt „Die Quallen haben 650 Millionen Jahre ohne Gehirn überlebt. Was veranlasst euch eigentlich zu glauben, dass unser Land keine Zukunft hat?“, so gibt das doch wohl selbst jenen, die über die gegenwärtige griechische und europäische Politik nur den Kopf schütteln können, noch Anlass zu Optimismus, oder?
2. April 2015
April! April!

Nach der hervorragenden Satire von Max Uthoff und seinen Kollegen von "der Anstalt" zum Märzende, bei der einem das Lachen allerdings zumindest am Ende im Hals stecken blieb, haben einige deutsche Medien versucht, uns in den April zu schicken.
Wer hat's geglaubt, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Internet-Währung Bitcoin einführen will um den leidigen Euro zu ersetzten? Angesichts des gegenwärtigen Engpasses wäre es einem regen, innovativen Geist wie dem seinen doch schon zuzutrauen, oder?
Und dass Griechenland Lizenzgebühren für den Begriff Europa fordern will? Hmmm ...?! Tatsache ist, dass Europa Griechenland seinen aus der griechischen Mythologie stammenden Namen verdankt. Trotzdem scheint die Forderung schon sehr grotesk. Andererseits, ... hmm?! So vieles im Verhältnis zwischen der EU und Griechenland ist grotesk, dass man allmählich alles für möglich hält.
Schließlich Merkels Absicht, ein Ferienhaus auf einer kleinen griechischen Insel zu erstehen? Warum eigentlich nicht? Vielleicht gelänge es ihr ja vor Ort ein wenig mehr Verständnis für die Probleme des Landes zu entwickeln? Und die andere Seite, die Griechen? Gastfreundlich und aufgeschlossen waren sie schon immer. Unzählige Touristen erfahren das Jahr für Jahr, Medienhetze hin oder her.
April! April!
(Fotoquelle: Jörg Rüger (Eigenes Werk) [CC BY 3.0], Michael Thaidigsmann (eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0] und Bontissy [freigeben in die public domain] via Wikimedia Commons
31. März 2015
Super Satire auf Griechenlandhilfe, die keine ist
Hervorragende Satire auf die Griechenlandhilfe, die EZB, die Troika und die Bankenkrise sowohl auf Youtube als auch im Fernsehen - im ZDF am 31. März und 22.15 Uhr. Die Sendung erklärt mit viel Witz auch komplexe Zusammenhänge und geht auch auf Themen ein, die sonst in den meisten Medien tabu zu sein scheinen. Zeus, Tavernen-Wirt, Türke, die Troika, Opfer von Kriesgreueln - alle kommen sie zu Wort.
Labels:
Gesellschaft,
Humor,
Politisches,
Satire,
Soziales,
Wirtschaft
24. März 2015
V für Varoufakis! - Der griechische Finanzminister als Musicalstar
Heute hat der am 24. März 1961 in Athen geborene Wirtschaftswissenschaftler und gegenwärtige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis Geburtstag.
Pöbelnder Polter-Politiker, Polit-Rambo, Polit-Punk, Geisterfahrer, Zocker und was man ihn sonst nicht noch alles nennt in der deutschen Presse! Griechenlands schriller Finanzminister ist für sie DER Aufreger unter den Politikern zur Zeit. Das NEO Magazin strahlte diese Hommage an den Mann, der seelenruhig lächelnd derart die Gemüter erhitzt, aus:
Pöbelnder Polter-Politiker, Polit-Rambo, Polit-Punk, Geisterfahrer, Zocker und was man ihn sonst nicht noch alles nennt in der deutschen Presse! Griechenlands schriller Finanzminister ist für sie DER Aufreger unter den Politikern zur Zeit. Das NEO Magazin strahlte diese Hommage an den Mann, der seelenruhig lächelnd derart die Gemüter erhitzt, aus:
20. März 2015
Selten so gelacht!
Lang meinte man "Pleite" oder "Krise" reime sich gut auf "Griechenland". Doch wieviel besser reimt sich "Fake" (= engl. für Fälschung) auf "Varoufakis", zumindest was die Medienpräsenz angeht. Jedenfalls war das ganze Getue um den Gebrauch von Mittelfingern schon einen Lacher wert, umsomehr die (vermeintliche?!) Auflösung des medialen Rätsels:
Alles dank Varoufakis, dem griechischen Finanzminister ...
... dank seines fotogenen Antlitzes und Mittelfingers laufen kleinere unter den deutschen Medien zu ihrer Hochform auf, während sich Mainstreammedien blamieren.
Echt oder Fake oder Fake eines Fake? Hat der aktuelle griechische Finanzminister Varoufakis tatsächlich einmal anno 2013, als er noch nicht im Amt war, seinen Mittelfinger obszön gegen die Deutschen erhoben??? Er selbst sagt, nein - das Video, in dem eine solche Geste zu sehen ist und mit dem Günter Jauch ihn in seiner Sendung bloßzustellen versuchte, sei eine Manipulation.
Jan Böhmermann gibt Varoufakis Recht und zeigt in seinem TV-Magazin im Detail wie die Manipulation zustande kam - als eine raffinierte Bildmanipulation. Ein schönes Anschauungsbeispiel wie wenig Bildern zu trauen ist - und - wie sich am Ende herausstellt - ein treffender Hack, ein exzellentes Stück Satire! Wirklich vom Feinsten! Besser kann man die Medien nicht aufs Korn nehmen! Und wenn das dann noch aus den eigenen Reihen kommt, so ist das brilliant subsversiv! Eben ganz im Sinne der Veranstalter des "Subversive Festivals", auf dem das Video entstand, aus dem Jauch einen aus dem Zusammenhang gerissenen Ausschnitt zeigte und damit Anlass gab, dass sich Medien ebenso wie Stammtischbrüder und Nähkränzchenschwestern am laufenden Band über den Mittelfinger des griechischen Finanzministers das Maul zerreißen, als gäbe es nichts Wichtiges auf der Welt.
Echt oder Fake oder Fake eines Fake? Hat der aktuelle griechische Finanzminister Varoufakis tatsächlich einmal anno 2013, als er noch nicht im Amt war, seinen Mittelfinger obszön gegen die Deutschen erhoben??? Er selbst sagt, nein - das Video, in dem eine solche Geste zu sehen ist und mit dem Günter Jauch ihn in seiner Sendung bloßzustellen versuchte, sei eine Manipulation.
Jan Böhmermann gibt Varoufakis Recht und zeigt in seinem TV-Magazin im Detail wie die Manipulation zustande kam - als eine raffinierte Bildmanipulation. Ein schönes Anschauungsbeispiel wie wenig Bildern zu trauen ist - und - wie sich am Ende herausstellt - ein treffender Hack, ein exzellentes Stück Satire! Wirklich vom Feinsten! Besser kann man die Medien nicht aufs Korn nehmen! Und wenn das dann noch aus den eigenen Reihen kommt, so ist das brilliant subsversiv! Eben ganz im Sinne der Veranstalter des "Subversive Festivals", auf dem das Video entstand, aus dem Jauch einen aus dem Zusammenhang gerissenen Ausschnitt zeigte und damit Anlass gab, dass sich Medien ebenso wie Stammtischbrüder und Nähkränzchenschwestern am laufenden Band über den Mittelfinger des griechischen Finanzministers das Maul zerreißen, als gäbe es nichts Wichtiges auf der Welt.
21. August 2014
Erfrischung gefällig?
Griechen sind erfinderisch. Sommerhitze? Kein Problem. Eine kühle Erfrischung lässt sich doch immer finden:
Beitrag von Athens Living.
20. August 2014
Griechische Comics (2) - Arkas
![]() |
Der griechische Comic-Künstler, dessen Werke seit den frühen 80er Jahren seine Fans in Griechenland erfreuen, verbirgt sich hinter dem Pseudonym Arkas und tritt praktisch nie an die Öffentlichkeit. Gern lässt er in seinen Bildgeschichten zwei (menschliche oder tierische) Charaktäre aufeinanderprallen - einen vernünftigen, kultivierten, skeptischen und einen hirnlosen, rüpelhaften, vulgären, wobei er es oft versteht Humor mit philosophischen Fragestellungen zu kombinieren. Seine Zeichnungen sind schlicht und lustig. Die Mimik seiner Figuren beschränkt sich großenteils auf Klappe auf - Klappe zu. Nicht immer ist sein Witz für Nichtgriechen verständlich. Denn oft steckt dahinter ein Spiel mit der griechischen Sprache, griechischem Brauchtum und griechischen Lebensumständen.
Das nebenstehende Bild greift einen griechischen Kinderreim auf.
"Ich kenne nur zwei Gedichte. Das eine ist "Das weiße, fette Lämmlein", das andere nicht. steht in der Sprechblase dieses von Arkas für Wikipedia zur Verfügung gestellten Bildes, das unter einer GNU Free Documentation License lizensiert ist.
Werke mit der Möglichkeit zum Hineinschnuppern gibt es auf der Website von Arkas. Leider sind wenige seiner Werke übersetzt worden. Doch wer ein wenig Griechisch kann, wird seine helle Freude damit haben. Denn gerade der Sprachwitz und das typisch Griechische daran helfen dabei sich allmählich mehr und mehr von der Sprache und dem Landestypischen anzueignen.
9. August 2014
Griechische Comics (1) - Logicomix
30. Dezember 2013
Extra Leseproben über die Feiertage
Als "kleines Feiertagsspecial" stehen noch bis zum Dreikönigstag, dem 6. Januar 2014, zusätzlich zu den Leseproben beim Conbook-Verlag und dem "Blick ins BuchBegleitet werden die zusätzlichen Leseproben von Fotos der Handlungsorte.
Viel Spaß beim Lesen!
Hier die Links dazu:
Kapitel 4
Connie hat mächtig Bammel
Von Kreuzzeichen und Frömmigkeit
Auf der Vulkaninsel Nisyros am 12. September
Kapitel 7
Im Vulkankessel
Von Unfällen und Schutzengeln
Auf Nisyros am 13. September
Kapitel 9
Serviétes parakaló!
Von Wörtern mit Migrationshintergrund
Auf Nisyros am 15. September
Kapitel 16
Connie und Anna auf Wanderschaft
Von schaurigen Rufen und Taxifahrten
Auf Tilos am 19. September
Kapitel 20
Hunger!
Von Tavernen und Senioren
Auf Tilos am 22. September
Kapitel 24
Wach ich oder träum ich?
Von Zeiten und Unzeiten
Auf Astypalea am 25. September
Kapitel 29
Alles halb so wild
Von Schrammen und anderen Nichtigkeiten
Auf Naxos am 29. September
23. Juni 2012
"Bloody Merkel" in deutscher Kneipe in Athen
So ist es immer, wenn ein Spiel zu Ende ist. Die einen feiern. Die andern schwappen's runter. Bestens dafür gerüstet war gestern die deutsche Kneipe "München" im Norden Athens, in der der mit einer Griechin verheiratete Freiburger Kneipenwirt Erich Lickert seine Gäste mit schwarz-rot-goldenem Stirnband, weißblauer Schürze und eigens angefertigtem T-Shirt mit griechischer und deutscher Fahne empfing. Und was gießt man sich zu dem speziellen Ereignis, das die Begegnung Deutschland gegen Griechenland bei der Fußball Europameisterschaft 2012 bedeutet, in die Kehle? Einen roten Drink namens "Bloody Merkel" hält Ericht Lickert dafür bereit. Denn natürlich entgeht dem Deutschen nicht, dass die deutsche Kanzlerin nicht besonders beliebt in Griechenland ist. Darauf derart augenzwinkernd einzugehen ist für ihn ein Stück deutsch-griechische Völkerverständigung.
Quelle: Abendzeitung München
Quelle: Abendzeitung München
15. Mai 2012
Griechischer Comedian Lakis Lazopoulos
Besorgnis um das in Schieflage geratene deutsch-griechische Verhältnis
- Humor hilft -
Mit seiner Sorry, I'm Greek Tour 2012 ist der beliebte griechische Komiker Lakis Lazopoulus zur Zeit in deutschen Städten unterwegs. Nach Vorstellungen in Düsseldorf und Nürnberg tritt er am 16. Mai 2012 im Circus Krone in München, am 17. Mai in Frankfurt und am 19. Mai in Stuttgart auf. Danach geht es weiter nach Paris, Brüssel, Zürich, London und Uppsala.
Oulios Miltiadis berichtet auf dem Radiosender Bayern2. Es soll das in Schieflage geratene deutsch-griechische Verhältnis gewesen sein, das Lazopoulus auf deutsche Bühnen trieb. Mit Klamauk, Philosophischem und Politsatire, begleitet von Show, Musik und deutschen Textstreifen für alle, die kein Griechisch beherrschen, wird an die Lachmuskeln appeliert und unterhaltsame Völkerverständigung betrieben.
Oulios Miltiadis berichtet auf dem Radiosender Bayern2. Es soll das in Schieflage geratene deutsch-griechische Verhältnis gewesen sein, das Lazopoulus auf deutsche Bühnen trieb. Mit Klamauk, Philosophischem und Politsatire, begleitet von Show, Musik und deutschen Textstreifen für alle, die kein Griechisch beherrschen, wird an die Lachmuskeln appeliert und unterhaltsame Völkerverständigung betrieben.
Abonnieren
Posts (Atom)







