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1. Februar 2015

Michalis Pantelouris

Griechisches Blut fließt in den Adern diese in Hamburg lebenden umtriebigen Tausendsassas und allerhand gute Ideen gedeihen in seinem Kopf.

Er ist 1974 als Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, lernte Journalismus an der Deutschen Journalistenschule in München und arbeitete als Redakteur für verschiedene Medien.

Witzig-gescheite Artikel über Geld, (Büro-)Freundschaft, Kaffee u.v.m., tja, und - natürlich - über Griechenland stammen aus seiner Feder. Dann machte er sich Gedanken über richtige Berufswahl und schrieb das Buch Werde das, was zu dir passt!, Vom Traum zum Beruf Schließlich begann er, sich einem Produkt zu widmen, das in Griechenland reichlich produziert wird, dem Olivenöl, wie auf seiner Website zu erfahren ist.

Am Sonntag, den 1. Februar 2015 um 21:45 Uhr ist Michalis Pantelouris  zu Gast bei Günther Jauch im ARD, wenn es heißt "Der Euro-Schreck - wohin führt die Griechen-Wut?"

19. Dezember 2012

Geschenkideen (19)

Der nächste Geschenktipp für alle, die gern nach Griechenland reisen und/oder sich für das Land interessieren: Ein Abonnement der deutschsprachigen Griechenland Zeitung.

13. Juli 2011

Griechenland im Winter 2010/2011

Eine kollektive Multimedia Dokumentation zeichnet ein Bild des letzten Winters in Griechenland

24. Februar 2010

Die Götter müssen verrückt sein

Eine Aphrodite, die den Stinkefinger zeigt, und eine Viktoria, die ein Hakenkreuz schwingt. Fotomontage macht's möglich, die antiken Götter derart in einen modernen Medienstreit einzuspannen. Dabei wird mit Behauptungen und Beschuldigungen ebenso brutal hantiert wie mit den Gestalten der Gottheiten. Es sind also nur auf den ersten Blick die Götter, die verrückt geworden sind. Die wirklich Verrückten sind natürlich diejenigen, die ihnen Anschludigungen wie diese in die Gestik legen:
"Betrüger in der Euro-Familie
Bringt uns Griechenland um unser Geld – und was ist mit Spanien, Portugal, Italien?"
so titelt der deutsche Focus, auf dem die stinkefingerreckende Aphrodite prangt.
"Finanznazitum bedroht Europa“ und: "Es reicht mit der Verleumdung des Landes durch die Deutschen“
kontert die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“, die der Göttin Viktoria vom Berliner Siegestor ein Hakenkreuz in die erhobene Hand gedrückt hat.

Kein Wunder, dass sich die Gemüter bei solcher Wortwahl und Symbolik erhitzen, obwohl natürlich keines der beiden Medien als Sprecher der öffentlichen Meinung seines Landes zu betrachten ist. In diesem Sinne versucht auch der Deutsche Botschafter in Athen, Dr. Wolfgang Schultheiß, die Wogen zu glätten:
„Die Botschaft bedauert, dass aktuelle deutsche Medienberichte von der griechischen Öffentlichkeit und Medien als verletzend oder beleidigend empfunden werden.

Ich möchte ausdrücklich dazu aufrufen, einzelne Medienberichte nicht zu verwechseln mit der differenzierten deutschen öffentlichen Meinung zu Griechenland.

Die mediale Kontroverse wird den guten deutsch-griechischen Beziehungen nicht gerecht.

Bundesaußenminister Westerwelle hat bei seinem jüngsten Besuch in Athen klar gemacht, dass Deutschland als Partner und Freund Griechenlands speziell in der jetzigen Situation fest an der Seite Griechenlands steht. Und er hat darauf hingewiesen, dass die Bundesregierung Vertrauen in den nötigen Reformkurs der griechischen Regierung hat.“
steht auf der Botschaftswebsite zu lesen.
Die Götter lässt das, was sich die Sterblichen heutzutage in ihrer Bedrängung durch die Finanzkrise so gegenseitig in die Schuhe schieben, wohl eher kalt. Da lieber tanzen sie mal alle miteinander, was auch viel erfreulicher anzusehen ist als diese Zankerei.
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